Start Karriere

Karriere

Blick in die Kristallkugel – Was ist eingetroffen und was nicht?

Was erwartet die Weiterbildungsbranche in naher Zukunft? Ende des Jahres blickt Lernwerkstatt CEO Daniel Herzog jeweils in die Kristallkugel. Was ist aus seinen Vorhersagen der letzten zwei Jahre eingetroffen und was nicht?

Wer hat Mut zum «Reverse Mentoring»?

Viele Unternehmen erleben eine Strukturanpassung oder diese steht unmittelbar bevor. Das ist ein Prozess, der nicht ohne Nebenwirkungen bleibt. Besonders nicht bei betroffenen Mitarbeitenden. In solchen Situationen ist betriebliches Mentoring gefragt. Im klassischen Mentoring kümmert sich ein Dienstälterer um eine in einem Fachgebiet noch unerfahrene jüngere Person, damit diese sich in vordefinierten Bereichen schnell und ohne Umwege weiterentwickeln kann. Im Reverse Mentoring funktioniert das genau anders herum: Der Junior coacht den Senior auf jenen Themengebieten, die Jung besser kann als Alt. Aber: Nicht alle haben den Mut zu solch einem Rollentausch.

Keine Ausreden

Viele nehmen es sich fest vor: Dieses Jahr starte ich die geplante Weiterbildung. Schliesslich soll das fachliche Wissen und der persönliche Horizont erweitert werden. Und so auch die beruflichen Perspektiven (Karrieresprung, Etablierung in einem neuen Berufsfeld und so weiter). Oft sind das Tagesgeschäft oder private Angelegenheiten ein Hinderungsgrund und ein Motivationshemmer. Aber vielleicht hilft es, wenn man sich die Vorteile und Gründe für eine Weiterbildung vor Augen hält.

Der Weg ist das Ziel

Es tut sich was im Bereich der Ausbildungen für Ausbildende (AdA). Denn aktuell werden die Abschlüsse des AdA-Baukastensystems revidiert. Die Lehrgänge SVEB-Zertifikat Kursleiter/in, SVEB-Zertifikat Praxisausbilder/in, Ausbilder/in mit eidg. Fachausweis, Ausbildungsleiter/in mit eidg. Diplom und Erwachsenenbildner/in HF werden an die nötigen Kompetenzen der Bildungsfachpersonen von morgen angepasst. Die Lernwerkstatt Olten bietet ab August Lehrgänge nach neuem System an.

«Die Blockchain Technologie wird immer relevanter»

Innovativ denkende und agierende Dozierende sind sehr gefragt. Speziell in den Bereichen IT, Neue Medien und Interkulturelles Training und immer mehr auch in der Lernenden-Ausbildung. In diesem Umfeld ist Adrian Krebs unterwegs. Einer, der sich nicht mit «0815»-Setups und Konventionen zufriedengibt.

«Coaching ermöglicht Orientierung»

Eigene Stärken und Ressourcen sind in der aktuellen Situation gefragter denn je – auch in den Unternehmen: Die Lernwerkstatt Olten hat ihr Angebot dementsprechend ausgebaut und vermittelt ihren Studierenden wichtige Kompetenzen zur Erweiterung der eigenen und Förderung der organisationalen Resilienz. Regina Widmer, Mitglied der Geschäftsleitung, gibt einen Einblick in die Welt des Coachings.

Fachlicher und individueller Nutzen ist gefragt

Ist eine berufliche Weiterbildung heute unerlässlich für eine erfolgreiche Karriere? Die Branchenkenner sagen eindeutig «Ja». Das zeigt sich auch in verschiedenen Studien und Auswertungen. Wer es heute weiterbringen will, bildet sich lebenslang weiter.

Wirkungsvolle Kommunikation – wichtiger denn je in jeder Lebenslage

Die Transaktionsanalyse – kurz TA – ist eine psychologische Methode, die sich mit der Kommunikation und der Persönlichkeit von Menschen befasst. Sie soll ein «System» sein, um das Verhalten von Menschen zu verstehen, es zu verändern und gegebenenfalls auch um es vorherzusagen.

Mehr Raum für Soft Skills

Schon in den 60er-Jahren wurde erkannt, dass neben den Kernfähigkeiten und fachlichen Anforderungen (Hard Skills) die so genannten Soft Skills eine hohe Bedeutung haben. Besonders auch im Bereich der Führung und Teamfähigkeit. Die US-Armee beispielsweise hatte als eine der Ersten verstanden, dass soziale Kompetenz und Führungsqualitäten sogar oftmals wichtiger sein können als die fachliche Kompetenz. Die Wirtschaft und somit auch die Arbeitswelt haben das Modell aufgegriffen. Soft Skills sind für die Weiterentwicklung von Unternehmen entscheidend.

Etwas «verrückt sein» schadet nicht…

Der Mensch ist und bleibt ein interaktives Wesen – auch in Zeiten des virtuellen Unterrichts. Wie aber schafft man es, in der digitalen Welt eine genauso intensive Nähe zu Kursteilnehmenden zu erzeugen wie in einer Präsenzveranstaltung? Zum Glück gibt es Naturtalente wie Dominik von Känel, die wissen wie sowas geht.